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Über uns

 

 

Wiesla Rocks

 

 

Seit mittlerweile über zehn Jahren veranstaltet das Wiesla Rock Team in den Räumen des Vereinsheims Konzerte verschiedenster Richtung. Dabei sind wir erst einmal prinzipiell für Gitarrenmusik aller Art zu haben, wobei Heavy Rock und Heavy Metal die Hauptrichtung ausmachen. So kann unser Spektrum von der Darbietung eines Liedermachers (alá Hans Söllner), über Blues und Jazz bis zum Geknüppel des Thrash Metal (Marke Slayer oder noch härter) reichen. Bis jetzt können wir auf 95 erfolgreiche Veranstaltungen mit 132 verschiedenen Bands zurückblicken.

Mit bis zu 130 zahlenden Besuchern stehen wir nicht mal so schlecht da (maximal wäre Platz für circa 160 Personen). Natürlich ist die Zuhörerzahl oft auch geringer, weil es sehr stark auch vom Wetter (Grillfeste etc.) und von anderen Veranstaltungen in der Gegend abhängig ist. Dazu stehen wir in gutem Kontakt mit zum Beispiel der angesagtesten Kneipe in Hof für Live-Auftritte (Alter Bahnhof) und sprechen uns mit Erwin (Gastwirt) ab, damit sich nicht mehrere Veranstalter am selben Abend gegenseitig das Publikum wegnehmen.

Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass auch Bands von auswärts gut angenommen werden. Es bedarf jedoch einer lokalen Formation, die als Zugpferd auftritt und das Publikum anlockt. Dabei versuchen wir immer, die beiden Gruppen (es gab auch schon Abende mit drei Bands) so gut wie möglich musikalisch aufeinander abzustimmen.

 

 

Entstehung:            (Warum rockt Wiesla schon seit 1985?)

 

Im Jahr 2001 kam bei einem Gespräch mit Freunden, die zusammen eine Band hatten, das Problem auf, dass diese zwar gerne auftreten möchten, es aber in Hof keine geeigneten Möglichkeiten für Nachwuchsbands gibt. Daraus entstand die Idee, das Vereinsheim des FC Wiesla Hof für einen Auftritt zu nutzen. Aufgrund der guten Resonanz dieses Auftrittes war die Idee geboren, weitere Konzerte zu veranstalten.

Von Anfang an dabei waren Gerd Seidel und Markus Fuchs, so wie zahlreiche freiwillige Helfer/innen aus dem Freundeskreis. Nachdem wir an den Konzerten selber Spaß hatten – live ist nun mal besser als von der Scheibe – wurde das Projekt fortgesetzt und hat sich bis heute gut in der Hofer Szene etabliert. Im Vordergrund steht die Verbesserung des Musikangebots in unserer Stadt und eine Chance für Nachwuchsbands sowie auswärtigen Gruppen. Einige hatten bei uns Premiere, sei es der erste Auftritt überhaupt oder zumindest der erste in Hof und Umgebung. Daneben kommen dem Verein die kompletten Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken für die Jugendarbeit zu Gute. Das gesamte Personal arbeitet ehrenamtlich und mit viel persönlichem Engagement.

Gerd Seidel konnte durch seine Kontakte im Nürnberger Raum auch bereits einige Bands aus dem Großraum nach Hof holen (z.B. „Mechanix“, „torrid“, „Earth Flight“ etc.). Darüber hinaus koordiniert er die Termine sowie die Absprache mit und unter den Gruppen. Zu den Gruppen bleibt noch zu sagen, dass gerade seit 2005 sich sogar Bands bei uns melden, die bereits bei kleineren Plattenlabeln unter Vertrag sind bzw. einfach über ihren „Heimat(wohn)raum“ hinaus bekannt werden möchten. Als aktuelles Beispiel sind hierfür „Macbeth“ zu nennen, die in der August-Ausgabe 2006 der Zeitschrift „RockHard“ mit Interview vorgestellt wurden.

Markus Fuchs bedient (neben dem festen Platz am Rockabend beim Ausschank hinter dem Tresen – an der Quelle eben ;-) die lokale Presse mit den erforderlichen Ankündigungen und Nachberichten. Daneben hält er die Auftritte fotografisch für die „Nachwelt“ fest.

Beide bestücken die geeigneten Aushangstellen (Rockkneipen, Tankstellen etc.) mit Flugzetteln und Plakaten.

 

 

Lokalität:

 

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um das Vereinsheim des FC Wiesla in Hof (Ortsteil Krötenbruck, Südring 99 – gegenüber vom Lernhof, 95032 Hof/Saale). Wenn erst mal der Großteil der Tische und Stühle in einen Nebenraum verbracht sind, bietet der Innenraum (obwohl es von außen kleiner wirkt) genügend Platz für die Band und maximal circa 160 Zuhörer. Ab bereits circa 80 Besuchern wirkt es schon gut besucht und schafft die notwendige Stimmung für einen gepflegten Live-Auftritt. Nach den Umbauarbeiten erinnert der mit Plakaten früherer Live-Auftritten und mit Schallplatten geschmückten Raum nicht mehr an ein Sportheim. Besonders stolz sind wir seit 2006 auf unsere Außenbeleuchtung mit zwei großen Schildern „Wiesla Rock Club“, die bereits beim Eintritt in den Abendstunden eine entsprechende Atmosphäre verbreiten.

Der hintere Teil wird mit großen Vorhängen (mit unserer Aufschrift) verkleidet und mit einem 2,50 auf 3 Meter großen und 35 cm erhöhtem Podium (links, vorne und rechts jeweils circa noch 2 Meter Platz bis zur Wand für Boxen und Ausrüstung) in die Bühne umgewandelt. Gegenüber der Band befindet sich noch eine circa 2 auf 3 Meter große Nische, in der bei Bedarf ein größeres Mischpult untergebracht werden kann (Vorteil: der Mischer ist hinter dem Publikum und kann den Klang sauber abmixen). Des Weiteren gibt es einen klassischen Wirtshaustresen für die Getränke (komplettes Sortiment) und eine kleine Küche für die Speisenzubereitung (meist ein warmes Essen, wie zum Beispiel Chili oder Spaghetti, und Kleinigkeiten wie warme Baguettes oder belegte Brötchen).

 

 

 

Was wird von uns erledigt?

 

Neben der Koordination (Termine, Bandzusammenstellung etc.) und der Werbung (Plakate, Presseinfos etc.) im Vorfeld wird am Abend das erforderliche Personal zusammengestellt:

-        Ausschank und Küchenpersonal mit Gesundheitszeugnis

-        Sicherheitsdienst (je nach erwartetem Besucheraufkommen und Musikrichtung)

-        Garderobe (in einem Nebenraum ohne Haftung)

-        Aus-/Einräumen, Bühnenaufbau und Reinigungsarbeiten

 

 

Was brauchen wir von Euch?

 

1.) Pressematerial (Text und Bild, wenn vorhanden Logo)

 

Im Vorfeld ist besonders eine möglichst ausführliche Bandbeschreibung für die Presse bzw. für uns (für die Ankündigungen muss jeweils individuell etwas zusammengestellt werden) erforderlich. Darin sollten zum Beispiel folgende Informationen enthalten sein: seit wann gibt es euch, wie viele Auftritte, genaue Umschreibung von eurem Fundus, welche Stilrichtung, Dauer des geplanten Auftritts etc. Als Bild wäre ein Bandfoto am besten (vielleicht habt ihr da mal was aufgenommen mit entsprechendem Hintergrund). Ein Live-Bild von einem Gig wäre nicht so gut, weil das in der Zeitung dann eher mit einem Nachbericht verwechselt werden könnte.

 

 

2.) Promo-CD oder –Kassette

 

Das würde uns weiterhelfen, wenn wir die Bands für den jeweiligen Abend zusammenstellen, damit die Richtungen entweder zusammenpassen oder alles aus einem Guss ist.

 

3.) Kassenpersonal

 

Die Hauptband des Abends bringt zwei Personen (inklusive Wechselgeld) mit, die den Eintritt kassieren sowie Alterskontrollen durchführen.

Eine Ausnahme stellt das alljährliche Festival dar. Zu diesem Termin stellen wir das Kassenpersonal.

Bei den Alterskontrollen ist zu beachten, dass keine Personen unter 18 Jahren eingelassen werden (außer sie befinden sich in Begleitung der Eltern).

Bescheinigungen der Eltern, dass andere Personen aufsichtsberechtigt sind, werden bei uns nicht akzeptiert!!!

 

Zur Erklärung (siehe im folgenden Text) und Durchsetzung dieser Maßnahme stehen natürlich die jeweils Verantwortlichen vor Ort als Unterstützung bereit.

 

Hintergrund:

1.)   Gab es bei anderen Gaststätten in der Vergangenheit bereits mehrfach Probleme mit den anderen aufsichtsberechtigten Personen, weil diese dann nicht entsprechend nüchtern waren, um diese verantwortungsvolle Position ausfüllen zu können.

2.)   Wurde mit diesen Bescheinigungen bereits Missbrauch (Fälschung der Unterschrift) betrieben.

3.)   Sollten Jugendliche unter 18 Jahren bei Kontrollen aufgegriffen werden, die stark alkoholisiert sind, so entstehen für unser Personal am Ausschank Unannehmlichkeiten und bei anderen Gaststätten hatte die sschon zum Verlust der Konzession geführt.

 

Leider ist es heutzutage auch üblich, dass unter 18-Jährige außerhalb der Gaststätte Alkoholdepots anlegen, und somit betrunken in der Veranstaltung oder innerhalb deren Umfeldes durch die Polizei aufgegriffen werden, ohne dass sie am Ausschank Alkohol erhalten hätten. Doch diesen Umstand im Nachgang zu beweisne, das wäre außerordentlich schwierig und wir möchten nicht einmal in die Nähe eines Verdachtes kommen, dass von unserer Seite aus Alkohol an Minderjährige ausgegeben wurde!

 

Mit dieser Einstellung soll nicht der überwiegend anständige Teil der Jugendlichen unter Generalverdacht gestellt werden. Da wir uns aber die weitreichenden Konsequenzen sehr ernst nehmen, reichen leider die wenigen schwarzen Schafe aus, um zu so drastischen Mitteln zu greifen.

 

 

 

 

Bild: Die weder gewählten noch selbst ernannten Vorsteher von Wiesla Rocks (links: Fuchser ; rechts: Gerd)

(Quelle: Bildarchiv vom Fuchser ;-)

 

 

 

Die Gründungstage             (zurück zur Entstehung)

 

Warum rockt Wiesla schon seit 1985?

 

Der FC Wiesla Hof veranstaltete am 05. Juni 1985 gleich neben dem Hüttla, vor dem damaligen Trainingsplatz, das „Wiesla Open Air“. Es war übrigens das erste Rockkonzert in Hof, das im typischen Rahmen unter freiem Himmel stattfand. Das Gelände lag damals zwischen Südring und Spielstraße, jedoch unterhalb des Bauernhauses. Die ganze Veranstaltung stieg damals einen Tag vor dem neunjährigen Vereinsjubiläum. Zuerst betrat damals die „Dirty Heckel Band“ aus Naila die Bühne. Sie hatten zu diesem Zeitpunkt ihren zweiten Auftritt. Der Hauptakt war „Flight of Phönix“ aus Hof. Bei den Heavy Rockern wirkten Herbert Kolb (zuletzt Granny´s Pearl) und unser sehr geschätzter Unterstützer Olli Bär mit. Helfer der ersten Stunde waren unter anderem seinerzeit Organisator Jergn, Alex, Gockel, Uwein, Frosch und Günter B. Busch.

Das „2. Wiesla Open Air“ startete wetterbedingt am 14.06.1986. Eine Woche zuvor war es damals einfach zu kalt. Den Auftakt bildete Wiesla-Gründungsmitglied Bernd Günther mit anspruchsvoller irischer Volksmusik. Das waren noch Zeiten. Anschließend kam „Uli Nuß and some friends from Iran“ auf die Bühne. Seine Band zelebrierte iranische Folklore-Musik, die mit klassischen Rockhits gepaart wurde. Als weiterer Anheizer fungierte „Electric Aunt Jemina“ mit Wiesla-Mann Wolfgang Klossek am Bass (Rockmusik). „Flight of Phönix“, die damaligen Größen der Szene, bildeten den viel umjubelten Abschluss.

Am 23.07.1988 fand vorerst das letzte und „3. Wiesla Open Air“ statt. Ihr Stelldichein gaben zuerst die „Münchberger Allstars“, u.a. mit Thomas Marek und Harry Tröger. Sie vermischten Rock-, Blues- und Jazzelemente. „Undercover“ aus Bamberg leisteten ihren ersten Auftritt überhaupt ab. Sie brachten Eigenkompositionen im Stil der frühen Siebziger und harte Rocknummern. „Failte“ aus Kempten wurden von der damaligen Wirtin des Globus Kellers ans Wiesla gelotst. Sie trugen irische Folkmusik vor, die Mitte der Achtziger sehr gefragt war. Es folgte dann die „Second Hand Group“, die man in den Southern Rock einordnete. Im Lokalradio lief ein Demoband rauf und runter und Jürgen Coler führte ein Interview mit ihnen. „Bad Breaks“ waren die Abschluss-Combo mit Matthias Herzig an der Gitarre. Dieser war übrigens der Vorgänger von Markus Morgner bei Serenity. Natürlich ließen die „Bad Breaks“ gepflegten Hard Rock aus den Boxen knallen. Ein kurzer Stromausfall, den Jergn persönlich behob, war auch dabei.

Bei der ein oder anderen Veranstaltung schauten auch einige Krötenbrucker Buben vorbei, die am Wiesla bolzen wollten.

Tja, jetzt kennt ihr euch etwas besser aus.

Natürlich wird am Wiesla schon seit den legendären Gründungstagen gerockt. So hatte Dotzer immer seine speziellen Titel, stand aber hauptsächlich auf Status Quo, CCR und Johnny Cash. Hohne war schon immer Stones-Fan und Jergn huldigt nach wie vor Deep Purple und Led Zeppelin. Zens legte im Hüttla Platten auf und stand auf Black Sabbath, während Alex nach wie vor auf ABBA schwört. Pietschie ist ein Status Quo Fanatiker, wie Thommy, Sheriff und Hütti es auch waren …

 

Wiesla rockt weiter.

 

 

 

 

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