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Mit freundlicher Genehmigung der Frankenpost.
Originaltext:
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Wiesla Rocks – Göttererbrechen Ein rundum gelungenes Festival Bereits zum
fünften Mal fand im Wiesla Rock Club das kleine Musikfestival statt, das stets
nach der Wortfamilie „Götter“ benannt wird. Der erste
Tag wurde geprägt von verschiedenen Spielarten des Rock bzw. Heavy Metal. Dry
Vapour aus Bamberg eröffneten. Sie marschierten voran wie eine alte Diesellok
und nahmen ab und an das Tempo mit einer mexikanisch anmutenden Trompete raus
– interessant. Speak to my Hand aus der Oberpfalz spielten dreckigen
Rock´n´Roll mit einer guten Prise Melodie. Dass sie schon länger im Geschäft
sind, machte sich deutlich positiv bemerkbar – ein kleiner Höhepunkt des
Abends. Aus dem Frankenwald kamen die beiden Abschlusskombos des ersten
Tages. Death Metal ist das Steckenpferd von Endtime Prophecy. Sie spielten
extreme Musik, hatten einen großen Fananhang dabei und brachten kräftig
Stimmung in die Bude. Melodischen Power Metal zelebrieren Mourning Divine.
Die international besetzte Gruppe (Sänger aus Frankreich und ein Amerikaner
ist Schlagzeuger) überzeugten und hielten das Niveau des Abends spielend. Den zweiten
Tag kann man Punk´n´Roll taufen. Eröffner waren No more Riots aus Hof.
Ungeschminkter schneller Punk ist die Devise und rüttelte die Musikfreunde
kräftig wach. Pistol Nose Puma mussten leider krankheitsbedingt absagen – für
diese sprangen kurzfristig die Platonic Solids aus Chemnitz ein. Eine
sehenswerte Formation, die typischen Heavy Rock zum Besten gibt und den Abend
bereicherten. Sie mussten erst einmal das Schlagzeug erweitern, weil
Antialkoholiker Joe von S.P.A.D., der das selbige zur Verfügung stellte,
irgendwann, irgendwie einmal eine TomTom-Trommel „verloren“ hatte. Sänger
Christian erinnerte leicht an Axel Rose, sang auch sehr gut und trank
nebenbei eine Flasche Rotwein. Das tat der Qualität der Lieder keinen Abbruch
und machte richtig Laune. Die nächsten im Bunde waren S.P.A.D. aus H-Town
(Hof). Die lustigen Gesellen spielten H-Town-Hardcore, sind allesamt
Antialkoholiker und verschenken gerne an andere Antialkoholiker T-Shirts.
Stave (Gesang) war immer für einen lustigen Spruch zu haben und Gitarrist
Tobi verabredete sich mit Ricco (ein Musikfreund) im Saunaklub. Mit den
Sweethearts aus Dresden kam es dann zum grandiosen Finale. Die Rock´n´Roller
mit ihren Koteletten und Tollen brachten es fertig, den Wiesla Rock Club in
einen großen Tanzsaal zu verwandeln. So feierten Metaller, Punker,
Hardcorefreunde und Antialkoholiker lustig miteinander. Die attraktive
Sängerin Valeska mit ihren auftoupierten Haaren tat natürlich ihr Übriges
dazu. Das
Göttererbrechen – manche Anwesende nahmen es gar zu wörtlich – ging als
ausschweifendes Fest in den frühen Morgenstunden zu Ende und alle freuen sich
schon auf nächstes Jahr, wenn wieder ein kleines, aber feines Festival aus
der „Götter“-Serie steigen wird. In diesem Jahr Der Wiesla Rock Club dankt seinen Unterstützern, ohne die so eine Veranstaltung gar nicht möglich gewesen wäre: Brauerei Meinel Möbel Biller Metzgerei
Schimmel Bäckerei
Schirner Fahrschule TauchertGaststätte
Zauberberg EP: Theka Automobile und
Servicewerkstatt Seith Bayerische
Beamten Versicherung Jürgen Dörre ... und natürlich unseren unzähligen ehrenamtlichen Helfern |
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